Le Grand Paris Express:

Sichere Befestigungen für das U-Bahn-Modell der Zukunft

Ihr Suchbegriff

200 Kilometer Schienennetz, 68 neue unterirdische Stationen und vier zusätzliche U-Bahn-Linien – „Le Grand Paris Express“ zählt zu den größten Infrastrukturprojekten, die derzeit in Europa umgesetzt werden. Bis 2030 soll die groß angelegte Erweiterung des öffentlichen Verkehrsnetzes um die französische Hauptstadt abgeschlossen sein und damit die Entwicklungsmöglichkeiten der Metropolregion auf ein neues Level heben. Seit 2016 arbeiten zahlreiche Baubetriebe an der Realisierung. Zu ihnen gehört auch das weltweit tätige Unternehmen Eiffage. Der französische Baukonzern verantwortet unter anderem einen Bauabschnitt der neuen Linie 16. Und setzt dabei gezielt auf Know-how und Produkte von fischer.


Le Grand Paris Express: Viel mehr als ein Verkehrsnetz  

„Le Grand Paris Express“ soll das Rückgrat für die Entwicklung der gesamten Hauptstadtregion werden, indem er Gemeinden, Wirtschaftsakteuren sowie der lokalen Bevölkerung dient und ein noch nie da gewesenes Innovationspotenzial bietet: Die vier neuen Métro-Linien umrunden die Hauptstadt und bieten Verbindungen zu den drei Pariser Flughäfen, den Geschäftsvierteln und Forschungseinrichtungen. Damit binden sie rund 165.000 Unternehmen an den öffentlichen Nahverkehr an und befördern täglich mehr als zwei Millionen Pendler. Laut Planungsbüro soll „Le Grand Paris Express“ neue Mobilitätsmuster schaffen, den Verkehr zwischen den Vororten erleichtern und die Regionen um Paris besser mit der Hauptstadt vernetzen.

Um Räume zu schaffen, die nicht mehr nur allein dem Durchgangsverkehr gewidmet sind, wurde die Funktion der Bahnhöfe von Grund auf neu gedacht. So werden die zentral gelegenen Métro-Stationen zukünftig nicht mehr nur von Pendlern zum Ein- und Aussteigen, sondern auch für Anwohner zum Einkaufen, Wohnen und Arbeiten genutzt.



Steckbrief Le Grand Paris Express

Projektgegenstand:
Ausbau des Pariser U-Bahn-Netzes
geplante Bauzeit:
2016 bis voraussichtlich 2030
Bauherrschaft:
Société du Grand Paris (SGP) und Île-de-France Mobilités (IdFM)
Geschätzte Kosten:
rund 35 Milliarden Euro
Umfang:
200 Kilometer neue Bahnstrecken, 90 Prozent davon unterirdisch, 68 neue Bahnhöfe, 6 fahrerlose U-Bahn-Linien

fischer als Allroundtalent rundum im Einsatz

Neben dem Tunnelbau für die Linie 16 ist der französische Baukonzern Eiffage mit der Errichtung von 26 zugehörigen Bauwerken und fünf Bahnhöfen betraut. Der kreisrunde Bahnhof „Gare du Bourget“ gilt als einer der künftigen Dreh- und Angelpunkte von „Le Grand Paris Express“. Mit einem Durchmesser von rund 64 Metern und einer Tiefe von etwa 30 Metern liegt er inmitten eines Dreiecks, das durch zwei Gleisstrecken und eine Nationalstraße eingegrenzt ist. Diese Rahmenbedingungen stellen enorm hohe Anforderungen an die Planung und Umsetzung, aber auch an eingesetzte Geräte und Equipment. Auch aus diesem Grund setzt Eiffage im Bereich Befestigungstechnik auf fischer.



Probleme lösen, an denen andere scheitern

Vor allem der fischer Injektionsmörtel FIS EM Plus sorgt auf den Baustellen von Eiffage für ein sicheres und schnelles Vorankommen. „FIS EM Plus ist für uns ein echter Problemlöser“, sagt Massir El Alama, Projektleiter bei Eiffage. „Ein weiterer Pluspunkt ist außerdem, dass wir den Mörtel einfacher lagern können. Wir brauchen keinen extra beheizten Raum oder Behälter. Der Epoxidharzmörtel darf lediglich nicht gefrieren.“

Und auch für die Gehwege und das Gerüst der Schienenplatten im Tunnel ist fischer ein kompetenter und zuverlässiger Partner. Denn mit FBS II 14 und FBS II 8 ist die technische Abteilung von fischer in der Lage, alle Lastfälle mit nur zwei Produkten zu lösen und so die Anzahl der zu verwendenden Produkte für Eiffage zu reduzieren.



Lösung aller Lastfälle mit nur zwei Produkten
Das hat das Risiko für Anwendungsfehler auf der Baustelle für uns massiv gesenkt.
Giacomo Pini, Tunnelbauleiter

100 Jahre Lebensdauer – für fischer kein Problem

Qualität wird bei fischer seit jeher großgeschrieben und spiegelt sich in der außerordentlichen Lebensdauer eines jeden fischer Produkts wider. Im Bereich Bauwesen gehen die Eurocode-Normen für Standardkonstruktionen von einer erwarteten Lebensdauer von 50 Jahren aus, weshalb alle Entwurfsmethoden in der Regel auf diesen 50 Jahren basieren. Für das Projekt „Le Grand Paris Express“ gelten allerdings noch höhere Anforderungen. Denn bei wichtigen und großen Infrastrukturprojekten wie U-Bahn-Tunneln, Viadukten, Kernkraftwerken etc. ist eine garantierte Lebensdauer von 100 Jahren vorgeschrieben. Alle Konstruktionen müssen auf diese Vorgabe ausgerichtet sein. Und auch die verwendeten Produkte müssen die erwartete Lebensdauer von 100 Jahren erfüllen. Im Falle der chemischen Befestigung mit dem Injektionsmörtel FIS EM Plus beantragte fischer eigens dafür eine Europäische Technische Bewertung (ETA – European Technical Assessment), um den für Europa geforderten Produktleistungsnachweis erbringen zu können.

Konstruktive Zusammenarbeit

Als starker Partner für Großprojekte wie „Le Grand Paris Express“ weiß fischer um die Verantwortung gegenüber Auftraggebern und Kunden. Die Qualität der Produkte, wettbewerbsfähige Preise und eine hohe Produktverfügbarkeit spielen dabei eine zentrale Rolle, sind aber längst nicht alles, worauf es für eine gelungene Zusammenarbeit ankommt. Durch regelmäßige Präsenz auf den Baustellen und die schnelle sowie präzise Reaktionsfähigkeit der technischen Abteilung von fischer lassen sich passgenaue Lösungen entwickeln, die den individuellen Anforderungen und Umständen eines Projekts optimal Rechnung tragen.


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