„Wir wollen nicht nur über nachhaltiges Bauen reden – wir wollen es auch umsetzen“
Die Kombination aus Holz und Beton bietet ein starkes Gesamtpaket:
Während Holzbalkendecken allein oft entweder zu dick oder zu schwingungsanfällig sind, verteilt sich in der Verbundbauweise die Last clever: Zugkräfte übernimmt das Holz, Druckkräfte der Beton. Entscheidend ist dabei die steife Verbindung zwischen beiden Materialien.
Neu ist die Verklebung anstelle klassischer Schrauben oder Bleche. Das macht die Verbindung deutlich steifer und somit leistungsfähiger.

Das größte Potenzial sieht Benjamin Kromoser in der Balken-Beton-Kombination: Wenig Materialeinsatz, gute Tragfähigkeit und nachhaltiger Ressourcengebrauch.
Bauteilaktivierung inklusive
Ein weiterer Vorteil: Die Betonplatte kann durch integrierte Kunststoffschläuche zum Heizen und Kühlen genutzt werden. Ein Pluspunkt für Energieeffizienz und Komfort. Das ist gelebte Forschung-
Die schweren Elemente – rund 4 Tonnen pro Stück – wurden mit dem Kran eingehoben. Insgesamt wurden 10 Decken-Elemente verlegt.
Die Elemente werden präzise in vorbereitete Aussparungen gelegt und mit den Randbalken verschraubt. Präzision ist hier entscheidend, denn kleine Abweichungen können Probleme verursachen.
Am Ende zeigte sich: Die Montage lief erfolgreich, die Maße passten, und die ersten Erfahrungen mit dem System sind vielversprechend.
Fazit
Das Projekt beweist: Holz-Beton-Verbunddecken sind ein zukunftsfähiges System für nachhaltiges Bauen. Sie kombinieren Stabilität, Ressourceneffizienz und flexible Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Neubau als auch in der Sanierung.
