Die unsichtbare Abstandsmontagelösung mittels Hinterschnittankern für schwere Fassadenplatten aus ausgewähltem, weichem Naturstein (Gesteinsgruppe IV - Sedimentsgesteine). Bei dieser Technik wird ein konstantes Maß zwischen der Plattenvorderseite bis zur Anschlussfläche am FZP II-Anker (RWD = Restwanddicke) als Referenzmaß zum Bohren definiert. Durch diese Technik können mit Abstandsmontageankern auftretende Plattendickentoleranzen ausgeglichen werden, wodurch eine ebene Fassadenoberfläche entsteht.
Durch die konstante Restwanddicke als Referenzmaß bei der Bohrlocherstellung wird ein Ausgleich der Plattendickentoleranzen ermöglicht.
Die abgestimmte Form des Hinterschnittankers sorgt für eine formschlüssige und daher spreizdruckfreie Befestigung im konisch hinterschnittenen Bohrloch.
Der Befestigungspunkt wird nach außen nicht sichtbar und sorgt für eine optisch ansprechende und durchgehende Fassadenoberfläche.
Durch das Setzen des Ankers mit der Hinterschnitt-Technik kann die Position in der Fassadenplatte statisch optimal gewählt werden. Dies verringert die Plattendurchbiegung enorm.
Der Anker erlaubt höhere Bruchlasten im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.
Anwendung und Zulassung
Anwendungen
Außenfassaden mit schweren Fassadenplatten aus ausgewähltem weichem Naturstein (Gesteinsgruppe IV - Sedimentsgesteine)
Innenfassaden mit schweren Fassadenplatten aus ausgewähltem weichem Naturstein (Gesteinsgruppe IV - Sedimentsgesteine)
Baustoffe
Naturstein (Gesteinsgruppe IV) (> 50mm)
Es gelten die Details (Baustoffe, Lasten, etc.) der ggf. verfügbaren Zulassung. Weitere Dokumente finden Sie im Download Center.
Montageanleitung
Funktionsweise / Montage
Das Bohrloch wird entweder auf ein konstantes Referenzmaß der Restwanddicke (RWD) oder auf die absolute Einbindetiefe gebohrt.
Der Anker wird in Bündigmontage oder Abstandsmontage eingesetzt.
Die Möglichkeit zum Plattendickentoleranzsausgleich sorgt für eine ebene Fassadenoberfläche.
Nassdiamantbohren: zunächst zylindrisch, danach konisch - um den Hinterschnitt zu erstellen.
Einsetzen des Hinterschnittankers in das konisch hinterschnittene zylindrische Bohrloch.
Verspreizen des Hinterschnittankers durch "Herunterdrücken" der Scheibe mittels Setzwerkzeug.