„Kommunikation ist das A und O.“

05. September 2018

Daniel Kaiser arbeitet als Produktmanager bei fischer. Im Interview verrät er uns, warum jeder Arbeitstag einzigartig ist, welche Fähigkeiten unerlässlich sind – und auf welches Produkt er besonders stolz ist.

Was ist Ihr Job bei fischer?

Ich bin Abteilungsleiter für die Produktgruppen Stahl und Chemie – und verantworte damit die Produktstrategie für diese Befestigungssysteme. Mein Team und ich steuern alle Aktivitäten entlang des Produktlebenszyklus: von der Idee über die Konzeption bis zur Markteinführung und Aussteuerung des Produkts. Das macht meinen Job sehr vielseitig – aus thematischer und geographischer Sicht. Morgens kann’s ums Marketing gehen, mittags dann um Einkauf und Entwicklung und nachmittags um die Produktion. Das Ganze verantworte ich für etwas mehr als 40 Länder weltweit.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus – und was ist Ihr Highlight?

(lacht) Einen „typischen“ Tag gibt es selten – mein Zeitplan ändert sich laufend. Wenn etwa ein Industriekunde aus Asien mit einem Problem oder einer komplexen Produktfrage anruft, richtet sich der Tagesablauf danach, so schnell wie möglich eine Lösung für ihn zu finden. Entweder per Telefon oder zusammen mit unserem Außendienstleiter, also unserem Verkaufsteam vor Ort. Das macht den Job so spannend – und abwechslungsreich. Und wenn ein Kunde zum Hörer greift, uns freudig von einer vollbrachten Montage berichtet und unsere Produkte lobt, dann ist das natürlich ein besonderes Highlight.

Was sind die drei wichtigsten Anforderungen an einen Produktmanager?

Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz. Letztere ist vielleicht sogar die wichtigste Fähigkeit: Wir steuern die Entwicklung neuer Befestigungssysteme – und damit auch einen großen Apparat an Mitarbeitern, die daran beteiligt sind. Kommunikation und „Soft Skills“ sind das A und O: Menschen motivieren, ihren Ehrgeiz wecken und ein Projekt gemeinsam durchziehen. Daneben basieren die Produktentwicklung und das Projektmanagement auf speziellen Methoden. Diese wenden wir etwa an, um Prozesse zu optimieren und das Beste aus einer Produktentwicklung herauszuholen. Nur wer sie beherrscht, kann einen nachhaltigen Erfolg sicherstellen. Aber ein Produktmanager muss sich auch – buchstäblich! – in der Materie auskennen und über Werkstoffe, mechanische Eigenschaften, chemische Zusammensetzungen, Rezepturen und physische Gesetzmäßigkeiten Bescheid wissen.

Haben Sie ein Morgenritual?

Allerdings! Genau genommen sogar zwei. Jeden Morgen telefoniere ich auf dem Weg zur Arbeit mit einem Kollegen, mit dem ich in mehreren Projekten eng zusammenarbeite. Unsere Routine: Er ruft mich um 7.30 Uhr an, jeder trinkt während des Gesprächs seinen Kaffee und wir besprechen erste Aufgaben für den Tag. Ritual Nummer zwei: Ich gehe jeden zweiten Tag vor der Arbeit joggen – für mich der ideale Ausgleich. Bei aller Flexibilität und Spontanität: Solche Routinen sind mir wichtig.

Auf welches Produkt sind Sie besonders stolz?

Ganz klar: auf die Betonschraube. Als ich vor sechseinhalb Jahren bei fischer anfing, hatten wir die noch nicht im Sortiment. Heute ist unsere Betonschraube die beste, die es auf dem Markt gibt. Wie sie aussieht, aus welchem Material sie gemacht ist, wie sie heißt – und was ihre Herstellung kosten darf: Ich habe an allen Entwicklungsschritten mitgewirkt. Und die Betonschraube ist ein Erfolg: Sie verkürzt die Montagezeit um bis zu 50 Prozent. Und sie trägt, verglichen mit einem herkömmlichen Bolzenanker, nahezu 30 Prozent mehr zulässige Last.

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