50 Jahre fischer Befestigungssysteme: Mit Innovationen Maßstäbe gesetzt
Der Problemlöser50 Jahre fischer-Dübel: Seit 1958 steht der Name für sichere, innovative und technisch anspruchsvolle Problemlösungen, die in der Befestigungs-technik Maßstäbe setzen. Die Produkte sind weltweit gefragt – bei Profis und Heimwerkern gleichermaßen
Beim fischer-Expertenforum, einem Treffen hochrangiger Bau-Spezialisten, sagte der Inhaber und Geschäftsführungsvorsitzende zu Beginn des Jubiläumsjahres: „Unser Ziel ist es, in unseren Branchen weltweit die Besten zu werden, und dies geht nur im Austausch mit Ihrem Wissen.“ Die Erfahrung der Kunden, so Professor E.h. Klaus Fischer, „muss in die Weiterentwicklung unserer Befestigungssysteme einfließen“. Das bringt einen zentralen Teil der Firmenphilosophie auf den Punkt.
Innovationen mit optimalem Praxisbezug haben Tradition im Hause fischer mit Sitz in Waldachtal (Kreis Freudenstadt). Dort nahm die Erfolgsgeschichte an einem Samstag im Jahre 1958 ihren Anfang, als der Vater des heutigen Firmenchefs, Artur Fischer, ein Rundstück aus Nylon (Polyamid) in den Schraubstock seiner Werkstatt spannte, es von allen Seiten bearbeitete, einschnitt und ihm schließlich auch noch Flügel verlieh. Es war die Geburtsstunde des berühmtesten Dübels der Welt: der S-Dübel.
Auf das Innovations-Konto des gelernten Schlossers ging zuvor schon der Fotoblitzer mit Synchronauslösung, später folgten unter anderem das Baukastensystem fischertechnik, ein wieder verwertbarer Wäschebügel und zuletzt das Spielmaterial TiP. Die meisten Erfindungen machte Artur Fischer allerdings auf dem Gebiet der Befestigungstechnik, darunter die Hinterschnittverankerung in Beton – und, gleichsam als Auftakt, der „Spreizdübel aus Kunststoff“, der den Namen fischer in nahezu jedem Haushalt bekannt machte.
Der „kleine Graue“ ist nach wie vor der meistproduzierte und meistkopierte Dübel der Welt. Aber zur Kernkompetenz von fischer gehören längst auch Schwerlastanker aus Stahl, chemische Verankerungen und innovative Befestigungslösungen aller Art, mit denen sich fischer nicht nur an Heimwerker wendet, sondern zugleich an professionelle Verwender unterschiedlichster Gewerke. In den vergangenen fünf Jahrzehnten ist der Befestigungsspezialist aus dem Nordschwarzwald zum Marktführer aufgestiegen – und weltweit zum Synonym für Dübeltechnik.
50 Jahre Innovationen
Gründersohn Klaus Fischer übernahm die Gesamtverantwortung für die Firma bereits 1980 im Alter von 29 Jahren. Seither entwickelte er das Unternehmen zu einem Global Player mit inzwischen 27 Landesgesellschaften auf allen fünf Kontinenten weiter – vier weitere kommen noch in diesem Jahr dazu, 40 werden es 2010 sein. „Wir verstehen uns als Problemlöser“, sagt er. Dafür steht ein umfangreiches Sortiment an Stahl-, Kunststoff- und chemischen Befestigungen. Und in allen drei Bereichen entwickelt und produziert das Unternehmen selbst und setzt dabei immer wieder neue Maßstäbe:
Der fischer SX ist der erste Dübel mit Vierfachspreizung, der fischer SXS der weltweit erste Kunststoffdübel, der über eine bauaufsichtliche Zulassung zum Einsatz in gerissenem Beton verfügt. Der fischer UX ist der erste Universaldübel, der sich verknotet, und im Jubiläumsjahr 2008 kommt mit dem Langschaftdübel SXR 10 der erste Nylondübel auf den Markt, der eine Europäische Technische Zulassung (ETA) hat und für nahezu alle tragfähigen Mauerwerksbaustoffe und zentrischen Zug in gerissenem Beton zugelassen ist.
- Im Bereich der Schwerlastverankerungen setzt fischer ebenfalls Standards. Kein anderer Hersteller verfügt über mehr Zulassungen in diesem Bereich. Die jüngsten Weiterentwicklungen, der Einschlaganker EA II und der Ankerbolzen FBN II nutzen die maximale rechnerische Zugfähigkeit des Beton aus, d.h. er kann nun bis zu seiner Belastungsgrenze ausgenutzt werden.
- Wenn es für Kunststoffdübel zu schwer wird und Stahlanker keinen Halt finden, sind chemische Befestigung die richtige Lösung. Auch hier bietet fischer mit seinem Highbond-Anker und dem einmaligen Injektionsmörtel FIS V eine sichere und dauerhafte Befestigungslösung in Mauerwerk, Beton oder problematischen Baustoffen an.
- Das Hinterschnittsystem Zykon, das Verbundankersystem oder der erste Anker zur Befestigung dynamischer Lasten sind ebenfalls Meilensteine der Befestigungstechnik. Für einen weiteren „Quantensprung“ war fischer im Fassadenbereich verantwortlich: mit seinem weltweit einmaligen Hinterschnittsystem zur Befestigung von Naturstein-, Keramik- und Faserzementplatten, das schließlich auf die Fixierung von Glas- und Photovoltaikmodulen übertragen wurde. Der fischer Zykon-Punkthalter FZP-G ist der einzige Hinterschnittanker mit bauaufsichtlicher Zulassung, der Glasscheiben befestigt, ohne das diese durchgebohrt werden müssen.
Der fischer Thermax ist ein revolutionäres Abstandsmontagesystem, das sich ideal zur wärmebrückenfreien Verankerung von Lasten aller Art an Gebäuden mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) eignet. Und auch hier ist der Befestigungsspezialist aus Tumlingen der erste und bisher einzige Anbieter.
Heute umfasst die Sortimentspalette nahezu alle Arten von Befestigungen. Neben den klassischen Dübeln bietet fischer ein Brandschutzsortiment mit Abschottungen, SaMontec für die haustechnischen Gewerke, Elemente für WDVS und sowie Kleber und Schrauben an.
Seine Alleinstellung erreicht das Unternehmen nicht zuletzt durch eine aktive, international ausgerichtete Schutzrechtspolitik. fischer verfügt – mit deutlichem Abstand – über die meisten Europäischen Technischen Zulassungen (ETA) und meldet in Deutschland jährlich 14,19 Patente pro 1000 Mitarbeiter an (der Industriedurchschnitt liegt bei 0,58). fischer liegt damit bundesweit auf dem dritten Platz.
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